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Geschichten eines Pointers und seiner Hundekumpels

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Der Pointer

16. September 2007 von admin

Herkunft und Geschichtliches:
Der Name Pointer – Perro de Punta – heisst aus dem spanischen übersetzt „Hund zum Vorstehen“.

Der Pointer gehört zu den englischen Vorstehhunden, die im Laufe der Jahrhunderte mit dem Blut vom Foxhound, von den französischen Laufhunden und um noch mehr Geschwindigkeit einzubringen, mit dem Greyhound gekreuzt wurden.

Durch den Greyhound gibt es heute die Farbe schwarz im Pointer und an der Statur lässt sich immer noch das Windhunderbe erkennen.

Beschreibung:
Die Hündin misst etwa 50 cm, der Rüde erreicht eine Grösse von ca. 55-60 cm. Wie so oft gibt es hier aber Differenzen nach oben und unten.

Das Haar ist kurz, fest und vollkommen glatt, mit einem ausgeprägten Glanz.
Die Farben sind weiß-orange, weiß-leberfarben (braun), weiß-schwarz, und weiß-zitronenfarben. Aber auch einfarbig und dreifarbig (tricolor).

Charakter:
Der Pointer wird als lernwillig, stets motiviert und ausgeglichen beschrieben.
Es sind sanfte, sensible Hunde.

Verwendung:
Der Pointer arbeitet „quer“, auf diese Art und Weise macht er das Wild (z.b. Rebhühner, Fasane) ausfindig.

Er galoppiert dabei gegen den Wind vor dem Jäger, wobei er in weiten Schleifen das Gelände durchstreift, um die Wildwitterung aufzunehmen.
Mit hoher Geschwindigkeit hält er seinen Kopf im Wind hängend, denn nur so kann er seinen Geruchsinn voll zur Geltung bringen.

Hat er durch seinen exzellenten Geruchsinn die Witterung aufgenommen, steht er wie versteinert vor: die Muskeln angespannt, starr und unter grosser Anspannung leicht zitternd. Die Nase des Pointers ist äusserst sensibel, so kann er aus vollem Lauf die Witterung von Rebhühnern oder Fasanen wahrnehmen, die noch 50 Meter entfernt liegen.

Grosse Hitze und Anstrengung macht dem Pointer nicht viel aus, aber das Wasser ist nicht unbedingt sein Element, wenngleich er auch hier seine Arbeit macht.

Interessant ist, das der Pointer sich anders verhält als andere Jagdhunde, wenn er ein Beutetier sieht: er jagt nicht, er zeigt an!

In Spanien:
Ist die Jagdsaison zu Ende, werden die Pointer, die zur Jagd nicht mehr taugen, z.B. nicht schussfest, alt oder verletzt sind, im Jagdgebiet zurück gelassen oder in den offiziellen Tötungsstationen abgegeben.

Leider kommt es auch nicht selten vor, das sie erschossen, erschlagen, mit Benzin übergossen und angezündet oder erhängt werden.

Oft treibt sie der Hunger auf eine Müllkippe, um wenigstens etwas Essbares in den leeren Bauch zu bekommen.

Die wenigen Hunde, die für genug befunden, und bis zur nächsten Jagdsaison durchgefüttert werden, müssen in Verschlägen, oder teilweise an viel zu kurzen Ketten ihr jämmerliches Leben fristen, Sie bekommen nur so viel zu Essen und zu Trinken, dass sie gerade so überleben und nicht verhungern.

Eigene Erfahrungen:
Obwohl diese wunderbaren Hunde zumeist sehr wenig Menschenkontakt hatten, bauen sie recht schnell Vertrauen auf und freuen sich unendlich, über jede noch so kleine Aufmerksamkeit.

ABER: Sie sollten davon ausgehen, dass die Hunde aus dem Süden die Umwelteinflüsse in Deutschland nicht kennen, also langsam an alles heran geführt werden müssen. Dazu benötigen Sie Geduld, Zeit und Einfühlungsvermögen.

Die meisten Hunde lebten auf der Strasse, mussten schauen, wie sie satt werden, daher kann es durchaus vorkommen, das sie anfangs futterneidisch sind.

Sollte bereits ein Hund im Haushalt leben, füttern Sie die Hunde bitte die erste Zeit getrennt, bis Sie einschätzen können, ob dem so ist. Es versteht sich von selbst, das auch keine Leckerchen oder Kaustangen in der Wohnung herum liegen sollten.

Viele Pointer wurden zur Jagd eingesetzt, daher unterschätzen Sie bitte nicht den Jagdtrieb. Auch wenn sie von den Jägern “ausrangiert” wurden: Pointer sind und bleiben Jagdhunde.

Daher ist es unerlässlich, die Hunde (ersteinmal) an der Leine zu führen!  Damit sie aber mehr Bewegungsfreiraum haben, ist eine Schleppleine eine sehr gute Alternative.

Da Pointer sehr sensibel und feinfühlig sind, gehen diese Hunde häufig sehr behutsam mit Kindern um.

Bei genügend Auslasstung, z. B. Mantrailing, Agility, Joggen, am Fahrad oder Pferd mitlaufen, passen sie sich hervorragend an.  Schlafen, in der Sonne liegen und viel Schmusen steht auf dem Tagesprogramm.

Diese sanften, liebevollen Hunde schleichen sich mit ihrem unwiderstehlichen Charme in Ihr Herz. Für immer…

Weiteres steht auch im Wiki.

Unser Knödelchen

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Pointer-Mix Juan lebt jetzt in Dransfeld

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Pointer-Mix Mukkes wohnt in Westerkappeln

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Pointer Jacob macht Bünde unsicher

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Übersetzung von Fabian Künzel